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Kartoffelschnitz und Spätzle

Heute gibt es wie gestern schon versprochen mit viel Verspätung endlich mal wieder eine Anleitung von mir zu lesen. Damit ihr nicht bis Weihnachten nur Baby Sachen zu sehen bekommt, wird es vorerst nur noch ab und zu etwas in diese Richtung geben…

Bevor wir mit großen Schritten auf Weihnachten zugehen gibt es heute mal wieder etwas aus der Küche zum aufwärmen für neblige Novembertage.

Ein Rezept, das es bei meiner Oma sehr oft Samstags als Resteessen gab:

Kartoffelschnitz und Spätzle

Da es wie gesagt ein  Reste Essen ist mache ich häufig am Tag zuvor Spätzle (mehr als gebraucht wird, das Übrige wird dann dür den Kartoffelschnitz verwendet).
Deshalb zuerst das Basic Rezept für

Spätzle (für 4 Personen)

500g Mehl
etwas Salz
6-8 Eier
evtl etwas Wasser
Gebt Mehl, etwas Salz und die Eier in eine Schüssel und rührt mit einem Kochlöffel alle Zutaten zusammen. Für diejenigen die sich über die Angabe der Eier wundern – je mehr Ei ihr nutzt umso weniger Wasser braucht ihr und umso eine schönere -gelbe Farbe bekommen die Spätzle
Stellt am besten schon jetzt einen Topf mit Salzwasser auf den Herd, damit das Wasser wenn der Teig ferig ist bereit ist.
Ist euer Teig zu trocken (siehe Bild) müsst ihr etwas Wasser zugeben.
Schlagt den Teig kräftig in eurer Schüssel.
Der Teig muss ganz zähflüssig sein und wenn ihr kräftig herum rührt bilden sich Blasen – Dann ist er perfekt. Leider konnte ich keine Bilder davon machen, weil ich nicht gleichzeitig rühren und fotografieren kann =)
Lasst den Teig kurz (ca 1 Minute) ruhen, schlagt ihn dann nochmals kurz und dann gehts ans Spätzle machen
Ich schabe meine Spätzle – aber natürlich könnt ihr geauso gut Spätzle in der Presse machen.
Viele sagen Spätzle Schaben ist eine Kunst – aber eigentlich ist es nur Übung. Wichtig ist, es immer und immer wieder zu machen und sich nicht verunsichern zu lassen, wenn mal der ein oder andere dicke Spatz statt dem dünnen Spätzle entsteht.
 Taucht zuerst das Spätzlebrett ein wenig in das kochende Wasser, damit es Nass ist. Darauf gebt ihr dann von eurem Teig (je weniger ihr drauf macht umso einfacher wird es weil ihr euch nicht beeilen müsst, weil der ganze Teig ins Wasser rutscht.
Wenn ihr den Spätzle Schaber ebenfalls ein Wenig ins Wasser taucht könnt ihr den Teig gut auf dem Brett verteilen. Dann geht es los.
Haltet die Spitze des Brettes für einige Millimeter ins kochende Wasser und stecht mit dem Schaber kleine Teigstückchen ab und schiebt sie ins Wasser.
Wenn eure Spätzle dann oben schwimmen sind sie fertig und ihr könnt sie mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser fischen.
Wenn ihr eine Spätzlepresse verwendet presst ihr die Spätzle einfach nach und nach ins Salzwasser. So viel zum Grundrezept der Spätzle

Nun geht es ans Kartoffelschnitz machen

Ihr braucht noch (Ich gehe hier von 2 Personen aus, die die Hälfte der oberen Spätzleangabe am Tag zuvor gegessen hat =)):
250g Kartoffeln
den Spätze Rest
Gemüse oder Fleischbrühe (evtl Sogar mit Suppenfleisch)
Schält 250g Kartoffeln und schneidet sie in Würfel oder viertelt sie einfach (Ich mag es gern, wenn “noch was dran ist” und des nicht so kleine Würfele sind…
Diese Kartoffenstücke kocht ihr in eurer Brühe (Hühnerbrühe, Rinderbrühe Gemüsebrühe – ich bin Fan frischer Gemüsebrühe aber das ist Geschmackssache) bis sie weich sind.
Schmeckt eure Süppe nochmals kurz ab und gebt kurz vor dem Servieren die Spätzle dazu.
Wichtig nicht 5 Minuten mit kochen oder so sonst gibts Spätzle-Schleim :)…
Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Spätzle schaben.
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