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Strandponcho im Drachenlook

Freut ihr euch auch schon so auf den Sommer wie ich? Die Sonne lässt sich ja schon jetzt immer wieder blicken und wir hatten schon richtig tolles Wetter in diesem Jahr. Ich hoffe, dass wir auch den Sommer noch genießen dürfen und er nicht im Regen versinkt…
Meine Vorbereitungen was das Nähen betrifft sind jedenfalls voll durchgestartet und wir sind mit Musselin voll ausgestattet ;-). Damit der kleine Wirbelwind im Sommer auch am Strand eine gute Figur macht ist letzte Woche ein Drache unter meiner Nähmaschine hervor gehopst und das aus ungenutzten Handtüchern. Wie, das möchte ich euch heute zeigen.
So sieht er aus, der Wasserdrache 😉
Ihr braucht
Zwei (grüne) Handtücher mit oder ohne Muster
Ein Handtuch (hier reicht zur Not auch ein Rest) in einer anderen, evtl auffälligeren Farbe
Knöpfe, Nähmschine und die üblichen Nähutensilien…
Als erstes habe ich ein Schnittmuster für die Kapuze erstellt. Dazu habe ich ein vorhandenes Kapuzen Schnittmuster genommen, das ich hatte und es nach hinten hin verlängert (Ich zeichne Schnittmuster immer Auf Backpapier . Damit kann man gut abpausen und es ist groß). Ich hab versucht, es für euch einzufangen aber leider sieht man es kaum – dort wo die feine Linie ist würde die Kapuze normalerweise enden.
WICHTIG: Markiert euch diese Stelle, wo die Kapuze normal enden würde auf dem Stoff.
Ab dieser Stelle habe ich das Ende einfach weiter spitz nach unten zulaufen lassen. Wenn ihr kein Schnittmuster für eine Kapuze habt und kein Geld für eines ausgeben möchtet lohnt es sich bei google nach Freebooks zu suchen, die ihr euch einfach ausdrucken könnt.
Von dieser Kapuze benötigt ihr 2 Teile die ihr wenn ihr ein Muster habt einmal Rechts und einmal Links auflegen müsst, dass die Teile zusammen passen. Ich habe mich für ein gemustertes Handtuch entschieden, weil die Kapuze der Eyecatcher werden sollte.Noch nicht zusammen nähen 😉
Dann braucht ihr die Drachenstacheln. Dazu habe ich Dreiecke in verschiedenen Größen ausgeschnitten…
 …und dann immer 2 gleich große,schöne Seite auf schöne Seite  an zwei Kanten zusammen genäht…
… Wendet es dann mit einem Essstäbchen . Bei Frottee ist es IMMER ganz wichtig es mit einem Overlock oder Zickzackstich zu versäubert wird sonst fallen euch immer die Fussel ab. Wenn ihr die Sachen zuschneidet wisst ihr was ich meine :D.
Indem ihr die Stacheln der Kapuzenkante entlang legt könnt ihr nachschauen, wie viele ihr noch nähen müsst.
Wenn ihr alle Stacheln fertig habt legt sie mit der Spitze nach innen auf eine schöne Seite der Kapuzenteile und steckt sie so fest, dass die Stecknadeln der Nähmaschine nicht im Weg sind. Legt dann das zweite Teil darauf und steckt auch diesen nocheinmal mit ein paar Nadeln fest.
Näht nun zuerst einmal die eine Kante mit den Stacheln und versäubert sie.
Entfernt dann die Stecknadeln und kontrolliert die Naht. Denn jetzt ist ausbessern besser möglich, wie wenn die Kapuze komplett fertig ist. Wenn ihr routiniert im nähen seid und euch eurer Sache sicher seit dürft ihr natürlich auch gleich weiter nähen.
Wenn euch diese Seite gut gefällt und die Naht stimmt näht nun auch die zweite Seite.
(ACHTUNG)
Hier gibt es zwei  Dinge zu beachten.
1. Achtet darauf, dass die Stacheln am Kapuzenende nicht in diese naht gerät
2. Es wird von der Kaüuzenspitze nur bis zum Ende des ursprünglichen Kapuzen Schnittmusters genäht. Also da, wo ihr sie euch markiert habt. Sonst bekommt ihr eine Mütze aber keine Kapuze zum annähen 🙂
Wenn ihr bis hier her gekommen seid Herzlichen Glückwunsch – ab jetzt wird es einfacher.
Nun benötigt ihr euer Basic Handtuch, das später um den Körper des Kindes sein soll.
Bei mir war es so, dass ein Gästehandtuch einmal in der Mitte gefaltet genau gepasst hat. Wenn das bei euch nicht so ist müsst ihr die Größe als erstes anpassen.
Dann geht es an den Ausschnitt. Dazu habe ich mich an der Größe eines T-shirt Ausschnittes orientiert und ein Oval in der Mitte des Handtuches heraus geschnitten.
Um die Kapuze in den Ausschnitt zu nähen markiert euch den hintersten Punkt des Ausschnittes und steckt hier die hintere Naht der Kapuze fest. Schöne Seite auf schöne Seite – Wie fast immer…
Nun kann man schon erahnen, wie es einmal aussehen wird.
Näht und versäubert auch diese Naht.
So sieht der Drachenponcho bisher aus. Zeit für die erste Anprobe ;-)…
… Der Poncho ging zwar über den Kopf aber um ihn schnell überzuwerfen ist es noch nichts. Deshalb habe ich mich für einen kleinen Ausschnitt entschieden, den ich einfach durch einen kleinen Schnitt nach unten erhalte.
Damit der Ausschnitt schön ausschaut gibt es verschiedene Varianten. Die einfachste ist beispielsweise ein Schrägband in einer passenden Farbe einzunähen (aber das hatte ich einfach keines da).
Deshalb habe ich mich dazu entschieden einen Beleg aus dem übrigen Handtuch der Kapuze zu nähen. Ich hab versucht es auf dem Bild ein wenig einzufangen 😉
Man könnte die Stelle natürlich auch einfach versäubern (was natürlich nicht ganz so sauber aussieht) oder umnähen, was bei Frotee aber eine ziemlich dicke Wulst geben würde…
Damit der Ausschnitt nicht zu groß wird gab es noch einen kleinen Knopf und ein Band, das als Knopfloch fungiert und ich einfach als Schlaufe fest genäht habe.
Damit das Handtuch nicht nur hin und her rutscht und beim spielen im weg ist habe ich zwei Knöpfe angebracht, sodass die Arme gut oben durch passen und es später ein wenig wie Ärmel sein wird ;-).
Die dazugehörigen Knopflöcher müssen dann natürlich auch an der richtigen Stelle angebracht werden. Hier kann man aber auch beispielsweise mit Druckknöpfen (Snaps) arbeiten – dann spart ihr euch das nähen. Ich fand die Holzknöpfe aber am stimmigsten zum Look.
Zum Schluss habe ich in der hinteren Mitte noch einen Drachenschwanz angebracht, der aus einer Spitze wie der Kapuze und einem Rest Stück (als Schlauch genäht) aus dem Handtuch der Kapuze besteht.
So sieht er nun fertig aus der kleine Wasserdrache
Da bekommt man glatt Lust heute schon in den Urlaub zu gehen.
Am besten hilft da nur los nähen und träumen. Viel Spaß!
Bis bald eure Utini
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