DIY

Das neue Kinderzimmer vom kleinen Wirbelwind Teil 1

Auf Instagram hatte ich es schon angekündigt – jetzt ist es so weit. Anfang des Jahres haben wir das Kinderzimmer für unseren kleinen Wirbelwind gestaltet. Heute geht es nun endlich mit dem ersten DIY los, das ich euch zeigen möchte:

Die Wandgestaltung

Klar, die Wandgestaltung in einem Zimmer ist immer das erste, denn wenn die Möbel stehen wird schwierig ;-). Aber auch schon die Auswahl der Wandgestaltung ist eine Sache für sich. Ganz schlicht in weiß oder ist das zu steril? Alles in einer Farbe streichen? Aber welche ist die Richtige? Oder eine Wand in einem anderen Farbton? Leute ich sag es euch 😀 – auch mir gehts da nicht anders man überlegt und spielt tausend Ideen durch. Irgendwie hat sich dann die Idee in meinem Kopf fest gebrannt etwas an die Wand zu zeichnen und das obwohl ich maltechnisch – sagen wir mal nicht so begabt bin :D…
Aber da geht es auch schon weiter, denn was soll an die Wand? Berge wie es gerade in 274676257275989 anderen Kinderzimmern auf Instagram und co. zu finden ist? Ich hatte ein Video entdeckt, wo eine ganze Harry Potter Landschaft an die Wand gepinselt wurde und war verliebt – aber dafür ist er dann doch noch ein bisschen klein. Auch wenn ich Harry Potter mag, das soll er dann irgendwann selbst entscheiden, ob er es ebenso mag. Nach langem überlegen, wie das Zimmer werden soll und auch welche Möbel später im Zimmer sein sollen war klar: Ein Abenteuerzimmer soll es werden.

Wir wohnen inmitten vom Schwarzwald das heißt Baumhäuser bauen, durch den Wald streifen und Abenteuer erleben- warum das alles dann nicht auch im eigenen Zimmer? Die Suchmaschine hat mir dann ein Bild ausgespuckt mit einer Wandgestaltungsidee mit einem Wald und mir war  sofort klar:
DAS WILL ICH HABEN… Nur wie?

Diese ganzen Überlegungen waren schon im letzten Jahr, doch das wie beschäftigte mich wirklich lange. Wie gesagt, was das Zeichnen betrifft bin ich nicht so talentiert und ich dachte immer Mensch, wenn ich nur einen guten alten Tageslichtprojektor hätte… Zufällig fiel dann ein Gespräch mit einem ganz lieben Freund von mir darauf und ich erzählte ihm von meiner Idee und was sagt er? Tageslichtprojektor?! Das besorge ich dir einen! Liebster Marcel, du bist mein Held!
Er hat mir nämlich nicht nur den Tageslichtprojektor besorgt, sondern mir auch noch meinen Wunschwald auf eine Folie gedruckt und dann konnte die Mission Kinderzimmer tatsächlich los gehen.

Was ich alles gebraucht habe

Wandfarbe

Abtönfarbe zum mischen

verschiedene Eimer (z.B.  leere Joghurteimer)

Pinsel und andere Streichutensilien

Abklebeband und etwas um den Boden abzudecken

Tageslichtprojektor und Folie

Kreide

Als allererstes heißt es wie immer beim streichen: Abkleben, abkleben und nocheinmal abkleben, damit nichts Farbe ab bekommt, was nichts abbekommen soll. Da das Zimmer nicht sooo riesig ist, damit ich viel Platz zum ausrichten des Tageslichtprojektor gehabt hätte wurden die Bäume etwas verpixelt an die Wand geworfen, aber das macht gar nichts, denn ein wenig Individualität soll ja trotzdem bei dem Wandbild sein. Deshalb habe ich auch immer wieder die Folie gedreht, mal in der Mitte angelegt und verändert, damit auch nicht immer der selbe Baumverlauf in dem Wald ist ;-).

Angezeichnet habe ich die Bäume tatsächlich einfach mit Schneiderkreide. Wenn ihr dünne Kreide zuhause habt könnt ihr auch normale verwenden – aber ich hatte sonst nur ganz dicke Kreide und wollte keine neue kaufen. Die Kreide hat den Vorteil, dass man sie notfalls auch noch einmal ab wischen kann und dass man es nicht durch die Farbe hindurch sieht wie es euch beispielsweise bei einem Bleistift passieren kann.
Ihr könnt entweder alles zuerst aufzeichnen und dann mit den Wandfarben anmalen, oder immer eine Farbschicht nach der anderen aufzeichnen das hat den Vorteil, dass ihr nur auf eine Linie achten müsst. Allerdings braucht ihr dann etwas mehr Farbe, weil ihr immer etwas weiter nach unten vorzeichnen solltet.

Die Ursprungswand war bei uns bereits in diesem Mintton gestrichen, aber ich wollte es oberhalb des Waldes gerne noch etwas heller haben. Dieses große Feld konnte ich dann sogar mit einer Rolle streichen. Wichtig bei so einem Wandbild ist, dass ihr ganz oben anfangt und euch dann immer weiter nach unten vorarbeitet, denn wenn etwas auf das bereits fertig gemalte tropft muss man sich nicht so ärgern.

Um die Bäume herum solltet ihr einen kleinen Pinsel verwenden. Das dauert natürlich etwas 😀 also seid euch bitte bewusst, dass ihr für ein solches Wandbild einige Stunden bzw. Tage braucht.

Um nicht tausend verschiedene Farbeimer zu kaufen habe ich einen großen Farbeimer gekauft und diesen mit Abtönfarbe selbst in kleinen Joghurteimern immer dunkler gemischt, bis ich damit zufrieden war und ab damit in die nächste Baumreihe.

Arbeitet euch nun so Schicht für Schicht vor… Ich habe immer links angefangen und mich nach rechts vorgearbeitet. Bis ich mit einer Farbe fertig war war es dann links wieder trocken genug um mit einer neuen Farbe zu beginnen.

Und werdet nach unten hin immer dunkler. Damit es sich ganz unten richtig abhebt habe ich es komplett dunkelgrün gemalt.

Wenn alle Farbschichten getrocknet sind könnt ihr das Abklebeband abziehen.

 

 

Und so sah es dann fertig aus, die Wand:

Habt ihr auch schon ein Wandbild gemalt? Wenn ja, was war es bei euch?
Nächste Woche geht es weiter mit unserem Kinderzimmer. Ich hoffe, es gefällt euch.
Bis nächste Woche
Eure

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