DIY

Book Nook – Das erste Haus

Na, habt ihr schon erraten, was in meinem Book Nook zu sehen sein wird?

Ja – ihr habt ja Recht 🤣 die Winkelgasse. Ich liebe sie einfach 🙊…

Mein Diorama besteht aus zwei Häusern – eins links eins rechts. Heute möchte ich euch das Erste davon vorstellen. Es soll kein ganz genau nachgebildetes, bekanntes Haus aus der Winkelgasse sein, sondern ein charakteristisches Haus – mit vielen Dächern und Winkeln und einem kleinen Eingang mit Zaun.
Es könnte ein Gasthaus sein, wo man sich an kalten Tagen mit einem warmen Butterbier aufwärmen kann, oder ein Geschäft, das tagsüber die Auslagen draußen präsentiert.

Als erstes habe ich mir Hölzer vorbereitet, die später das Dach sein sollen. Da braucht man auch wirklich nicht viel es können kleine Reste sein. Ich habe dünnes Holz genutzt, das man wenn man keine große Säge hat auch mit einer Laubsäge zusägen kann.  Drei Dächer bzw Gauben soll das Haus bekommen. Eine Große und zwei kleine.
Mit dem größten Dach habe ich begonnen. Das soll die Mitte des Hauses mit dem Eingang werden.
Die Hauswand zu diesem Dach habe ich auch wieder aus ausgerollter Modeliermasse zugeschnitten.

Dann habe ich mir, wie beim Fußboden mein Stempelbleistift zur Hilfe genommen. Dieses Mal habe ich das Metall zu einem länglichem Rechteck gebogen. Damit habe ich eine Hauswandmauer eingestanzt.
Außerdem habe ich oben ein Rundes Fenster mit Hilfe eines Deckels ausgestochen und unten noch ein Eckiges eingebaut, das ich mit Sprossen ausgestattet habe.

Während der Trocknungszeit habe ich mir eine Tür aus Holz zugesägt und mit dünnem Balsaholz verzierungen aufgeklebt. Als ich alle Holzteile fertig hatte habe ich sie dunkler gebeizt, um es älter aussehen lassen.

Zum Schluss habe ich auch noch die Modeliermasse gebeizt – das funktioniert tatsächlich ziemlich gut und auch wenn es nicht exakt den selben Farbton ergibt, passt es dennoch sehr gut zueinander.
Dann habe ich mir aus Karton eine Vorlage für mein Haus mit den Giebeln mit der Schere zugeschnitten

Für die Fenster habe ich Buntglasbilder ausgesucht und ausgedruckt und auf eine selbstklebende Folie geklebt. Damit es es besser durchschimmert habe ich es dann von hinten mit etwas Öl und einem Küchentuch betupft.

Nun geht es an die beiden Hausseiten die ebenfalls kleine Dachgiebel bekommen sollen. Dazu habe ich die Form für die bereits feststehenden Fenster markiert und ausgeschnitten.
Außerdem habe ich das Modeliermasse Haus aufgelegt und mir angezeichnet, bis zu welchem Punkt die Seitenwände reichen.

Dann habe ich aus Eierkartons kleine Rechtecke ausgeschnitten und diese als Steine auf dem Karton rechts und links aufgeklebt.

Wenn die Eierkarton Steine getrocknet sind habe ich das gesammte Haus grau grundiert.

Mit schwarzer Farbe und verschiedenen selbst gemischten Grautönen wirkt die Mauer gleich viel lebendiger. Außerdem habe ich noch etwas Kleber aufgetragen und Streumoos darüber gestreut, dass die Wand alt und bewachsen wirkt. Ebenso habe ich die beiden kleinen Dächern rechts und links ein wenig bemoost

Den Zaun für das Häuschen kann man entweder aus Holzrestchen selbst basteln, oder als fertig Miniatur kaufen. Dann muss man aber wirklich darauf achten die richtige Größe zu bekommen.
Damit das Holz zum Rest passt habe ich auch den Zaun mit der selben Farbe gebeizt.

Dieses Haus habe ich NICHT sofort zusammen geklebt, sondern in den Einzelteilen gelassen, bis ich die Beleuchtung instaliert habe. Deshalb gibt es hier schoneinmal einen kleinen Spioler, auf Übermorgen =).
Bei den Häusern habe ich wirrklich bemerkt, wie man mit eigentlich einfachen Mitteln wirklich tolle Häuser entstehen lassen kann. Eigentlich sind es die kleines Details, die alles aus machen!

Wie gefällt euch das Haus? Ich bin wirklich gespannt auf eure Meinung!
Eure

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