DIY,  DIY Ideen,  einfach,  essbare Blumen,  kleine Überraschungen,  kleines Mitbringsel,  Kochen,  Küche,  Sommerzeit

Holunderblütensirup – Grüße aus der Küche

 

Heute gibt es einen besonderen Blogpost. Zum Einen gibt es heute schon Samstags was zu lesen – aber das hat auch einen guten Grund:
Heute mache ich mal wieder bei einer tollen Aktion, einem “BlogHop”, von der lieben Katrin mit.
Für alle, die mit dem Wort nichts anfangen können ;-):
Es gibt bei dieser Aktion einen Startblog (in diesem Fall eben den von Katrin). Dort ist dann der erste Gruß aus der Küche und im Anschluss der Link um zum nächsten Gruß aus der Küche weiter zu hopsen.
So geht es dann eben von einem zum nächsten bis man alle gelesen hat und den Kopf voll leckerer Ideen hat…
Heute ist mein erster BlogHop und deshalb bin ich gespannt, wie es euch allen gefällt und auch ein bisschen aufgeregt :)…

Mein heutiger “Gruß aus der Küche” ist ein Holunderblütensirup

Wer nicht das erste Mal auf meinem Blog ist weiß bereits dass ich eine Schwäche für Holunder habe.
Und falls noch jemand Interesse hat HIER nochmals das Rezept für Holunderblütengelee.
Meine Leidenschaft für Holunder hat vor einigen Jahren angefangen als ich zufällig auf ein Rezept für eben diesen Holunderblütensirup gestoßen bin und dachte das könnte man ja mal ausprobieren.
Heute möchte ich das Rezept dass ich seid dem Jahr für Jahr mache mit euch teilen.
Übrigens hält sich der Sirup wenn er sauber eingekocht wurde prima für mindestens ein Jahr, bis es wieder Holunderblüten gibt (falls man ihn nicht davor trinkt)

 

Was ihr dazu braucht:

(für ca 2 Liter Sirup – Aber wer will schon nur 2 Liter davon? Ihr könnt es euch natürlich hoch rechnen wie viel ihr einkochen wollt)
Natürlich jede Menge Holunderblüten (schwierig zu sagen wie viele aber vielleicht so 15-20 Dolden – Ihr könnt es natürlich auch nur mit 5 Dolden machen aber dann schmeckt es nicht wirklich nach Holunder :))
1,5 Liter Wasser
1,5 KG Zucker (wobei ich inzwischen immer etwas weniger nehme mit so viel Zucker ist es doch sehr sehr süß. Weniger als 1KG für 1,5 Liter Wasser würde ich aber auch nicht nehmen – denn der Zucker soll es ja haltbar machen.
2 Zitronen
1 Limette
1 – 2 Päckchen Zitronensäure

So wird`s gemacht:

 

Sucht euch als erstes ein großes Gefäß mit Deckel in den eure ganzen Zutaten später hinein passen müssen
(oder ihr verteilt es auf mehrere).
WICHTIG ist, dass ihr dieses Gefäß für die nächsten 3 Tage nicht braucht.
Es kann z.B. ein Steinguttopf sein oder einfach ein großer Kochtopf (oder mehrere).

 

Kontrolliert eure Holunderdolden und schüttelt ungebetene Besucher heraus.
Schneidet eure Zitronen und Limetten in Scheiben und gebt diese gemeinsam mit den Holunderdolden in euren Topf.

 

 Gebt nun den Zucker sowie die Zitronensäure darüber…

 

… und bringt euer Wasser zum Kochen (natürlich könnt ihr das auch im Wasserkocher tun und müsst es nicht im Topf machen).
Gebt nun das kochende Wasser über die Restlichen Zutaten und verrührt es gut miteinander.
Wenn alles gut miteinander vermischt ist und der Zucker sich aufgelöst hat deckt euer Gefäß mit dem Deckel ab und lasst es 3 Tage an einem kühlen Ort ziehen.
Diese 3 Tage eignen sich prima um genugend Flaschen zusammen zu suchen in die ihr den Sirup einkochen wollt und diese ggf. zu spülen.Die Flaschen können groß oder klein sein und auch die Form ist egal lediglich dicht müssen sie sein.
Nachdem 3 Tage um sind sieht das Ganze ein bisschen matschig aus aber dafür ist der Duft grandios!
Siebt nun die Holunderdolden und die Limetten aus eurem Sirup heraus (am gründlichsten geht es indem man es durch einen Sieb in einen anderen Topf gibt).

 

Gebt in euure Flaschen, sowie über die dazugehörigen Deckel, in die ihr den Sirup einkochen wollt kochend heißes Wasser (genau wie beim Marmelade einkochen), damit ganz sicher keine Keime mehr da sind.

 

Kocht dann euren Sirup nochmal kräftig auf und füllt es in die vorbereiteten Flaschen (natürlich vorher das Wasser wieder raus gießen ;-D) und dreht die Deckel fest zu.
Seid beim Einfüllen bitte sehr vorsichtig und nutzt am Besten Backhandschuhe denn durch den vielen Zucker hat der Sirup über 100°C wenn er kocht und glaubt mir das wollt ihr nicht auf der Haut haben.
Lasst euch nicht hetzen und macht lieber langsam bevor alles über die Arbeitsplatte läuft.

 

Ihr könnt euch ein schönes Etikett basteln oder mit einem Kreidemarker darauf schreiben was es ist.
Schön verpackt ist es ein wunderschönes Geschenk egal ob für jung oder alt- oder ihr trinkt ihn einfach selbst =).
Mit dem Sirup könnt ihr eure Getränke verfeinern – egal ob Sekt (z.B. als Hugo), einfaches Mineralwasser (als Limonade) oder zum süßen von selbst gemachtem Eistee einfach immer lecker.

 

 

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nachkochen!
Übrigens lohnt es sich danach definitiv die Küche zu putzen 🙂 – also falls ihr das sowieso demnächst tun wolltet…
Ich bin jetzt ganz gespannt wie es weiter geht bei dem Bloghop ihr auch?
Dann geht es jetzt HIER entlang…
Ich wünsche euch noch ganz viel Spaß beim herumhopsen und einen schönen Mittsommerabend
Eure Utini

10 Kommentare

  • katrin kme

    Liebe Ute,
    ich liebe Holunderblütensirup und mache schon seit Jahren mehrere Liter, aber witzigerweise ganz anders als du …
    Noch ist ja Saison, vielleicht probiere ich deine Version auch mal noch aus!
    Auf deine Rezepte gebe ich ja was – des Holunderblütengelee ist ja so toll geworden! 🙂

    Vielen Dank fürs Mitmachen beim BlogHop für JEDERMANN – ich freu mich sehr über deinen tollen Beitrag!
    Alles LIebe, katrin

  • Kerstin Cornils

    Hej Utini,
    ich liebe den Geruch von Holunderblüten. Das erinnert mich an meine Kindheit. Jedes Jahr aufs neue schickte uns unsere Mutter los Blüten zu schneiden. Denn nur wenn wir für ausreichend Blüten sorgten machte sie unseren geliebten Holundersaft. Egal wie viele Flaschen sie machte, die hielten einfach nie lange vor.
    Danke für dein Rezept.
    LG Kerstin

  • kreadinchen

    Hallo!
    Danke für die ausführliche, schön bebilderte Anleitung. Ich habe diese Woche auch schon Sirup gemacht, der gerade noch durchzieht.
    Freu mich schon darauf,
    Liebe Grüße, kreadinchen

  • Tanja K.

    Hallo Utini, vielen Dank für die Erinnerung! Ich koche auch fast jedes Jahr Mengen von Holunderblütensirup (Eigenbedarf und Geschenke). Danke und viele Grüße TanjaK.

  • bastelengel

    Hallo Utini,
    hmmm. Ich liebe ebenfalls Holunderblüten-Geschmack und mache den Sirup auch jedes Jahr. Ist super zum Verschenken und zum selber Aufbrauchen. Sehr einfach zum selbermachen.
    LG Eva

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Instagram