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Hefe Weihnachtsmann

 Einen wunderschönen zweiten Advent wünsche ich euch allen!
Nachdem niemand einen Wunsch geäußert hat, was ich als nächstes vorstellen soll müsst ihr heute schon wieder ein Rezept ertragen ;-)…
Bei meinem Mann ist die Weihnachtszeit die Zeit der Dambedei (Weckmann oder wie auch immer man dazu sagen will). Leider bin ich was das Formen betrifft nicht ganz so begabt und man wusste nie genau soll das ein Nikolaus oder ein Elch sein… Irgendwann bin ich dann auf ein Bild mit einem solchen Weihnachtsmann gestoßen…
Vor ca 3 Jahren habe ich diese Idee das erste mal ausprobiert und seid dem ist es bei mir eine Tradition zum Nikolaustag diese Weihnachtsmänner zu backen. In diesem Jahr hab ich sie etws früher gemacht um sie euch zu zeigen – vielleicht braucht ja jemand noch ein kleines Nikolausgeschenk?

Was ihr dazu braucht:

500g Mehl
75 g Zucker
65 g Butter (weich)
1 Ei
4g Salz
225 ml lauwarme Milch
30g Hefe
Etwas Zitronensaft
etwas Vanillezucker oder wie ich etwas Vanille aus der Vanillemühle
Lebensmittelfarbe in Rot (Pulver)
Im besten Fall macht ihr das ganze in der Küchenmaschine, denn Hefeteig wird am besten, wenn er eine ganze weile geknetet wird und das geht von Hand einfach nicht so, wie von der Maschine wenn wir mal ganz ehrlich sind… Natürlich geht es auch von Hand aber das ist dann richtig richtig anstrengend.
Gebt also das Mehl, den Zucker, die Butter, den Zitronensaft, Vanille(Zucker), das Salz, die Hefe und ACHTUNG etwa ein Halbes Ei in die Rührschüssel eurer Küchenmaschine. Die andere Hälfte stellt ihr zur Seite.
Das mit dem Ei ist etwas schwierig ich weiß. Gebt es in eine Schüssel und rührt es durcheinander dass sich Eiweiß und Eigelb mischt. Dann könnt ihr die Hälfte davon löffelweise in die Schüssel geben (Oder doppelte Menge machen dann könnt ihr ein ganzes rein kloppen und zum Essen findet sich bestimmt jemand).
Erhitzt dann die Milch, bis sie lauwarm ist und gebt sie dazu. Dann lasst ihr die Küchenmaschine ihren Dienst machen und lasst sie ruhig 10-15 Minuten rühren, bis der Teig richtig schön weich ist.
Je nach dem, kann es sein, dass ihr noch etwas Mehl zugeben müsst, falls es zu schmierig ist.
 Lasst den Teig dann ca. eine Stunde ruhen.
Teile dann ca ein Viertel vom Rest ab und lege es auf die Seite.
Welle dein größeres Teigstück nun so aus, dass es in etwa diese Form hat. Das kann ruhig etwas dicker sein, sonst trocknet das ganze beim Backen aus.
 Mach das am besten gleich auf deinem Backpapier, denn sonst kann es sein, dass sich dein Weihnachtsmann verzieht, wenn du ihn später drauf legen möchtest.

Nimm dir nun wieder das kleinere Teigstück zur Hand und  reiße ein kleineres Stück ab. Forme aus diesem eine Kugel für die Nikolausmütze. Nimm dir nun wieder dein Wellholz und forrme aus deinem restlichen Teig einen Halbkreis der in etwa so breit wie dein großes Teigstück ist….

… und schneide am unteren Ende dann streifen daraus wie links im Bild zu sehen. Es macht gar nichts, wenn es sich wie bei mir etwas verzieht. Wichtig ist, dass es oben, an der geraden Seite, zusammen bleiben muss.

 

 Legt den Halbkreis dann unten auf euer erstes Teigstück auf dem Backpapier und schneidet auch dort Streifen hinein. beginnt dann die Streifen zu drehen. Dadurch bekommt der Bart ein herrlich wildes Aussehen. Stutzt die zu langen Teig-Haare unten einfach und legt den Teig auf die Seite, denn den brauchen wir gleich…
 So in etwa sieht es dann aus wenn alle Locken gezwirbelt sind 🙂
Formt aus dem Teig, den ihr gerade am Bart abgeschnitten habt eine Krempe für die Weihnachtsmannmütze sowie eine Nase und Augen. Für die Augen könnt ihr auch Rossinen nehmen aber ich mag keine =)…

Klappt dann von oben die Mütze schräg nach unten und legt die Teigkugel die ihr gerollt habt darauf.

 

 

 Nun kommt die andere Hälfte vom Ei zum Einsatz. Bepinnselt damit alle “weißen Stellen” also den Bart, das Gesicht, die Krempe sowie den Bommel der Mütze.
Mischt dann etwas Lebensmittelfarbe unter das Ei und bestreicht die Mütze sowie die Nase  mit dem “roten Ei”

 

 Nun ab damit bei 190°C in den Backofen für ca eine halbe Stunde (Je nach dem wie dick euer Weihnachtsmann ist)

 

 
In etwa so sieht der Weihnachtsmann dann aus wenn er aus dem Bachofen kommt.
Natürlich müsst ihr ihn nicht so überdimensional groß machen. Ihr könnt den Weihnachtsmann auch kleiner Backen (in der größe von Dambedei z.B.)
In diesem Sinne guten Appetit euch allen und frohes Stiefelputzen, bevor der Nikolaus vorbei kommt…
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